Alte Werbung in neuen Kanälen?
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Jeff Jarvis macht sich ausführliche Gedanken über Werbung in Blogs. Ich persönlich bin ein wenig von dem Artikel enttäuscht. Er enthält nicht sehr viel neues. Ich hätte da - natürlich als Cluetrainjünger - einfach mehr erwartet...
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Jeff Jarvis macht sich ausführliche Gedanken über Werbung in Blogs. Ich persönlich bin ein wenig von dem Artikel enttäuscht. Er enthält nicht sehr viel neues. Ich hätte da - natürlich als Cluetrainjünger - einfach mehr erwartet als den konventionellen Bannerein- und -verkauf via vernetztem Auktionssystem. Eventually, we also need an auction system to automate negotiation of rates. I’ve used systems where I set the rates and others where advertisers set prices, but I believe we need the means to negotiate from both sides to establish true market value. Wozu denn das Rad neu erfinden? Wer Bannerwerbung möchte, kann doch auf schon Bestehendes zurückgreifen. Denn worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen der Mediaplanung von Onlinemagazinen und der von Weblogs? Wo ist das wirklich neue Konzept? Gut, die Reichweite wird irgendwie anders umschrieben. We need an open-source standard for measurement that tallies not just audience and views but other key values of citizens’ media. Technorati.com counts links to blogs as a measure of authority. We also can track which blogs start conversations. And advertisers can buy sites based not just on the audiences’ demographics but also on the authors’. (Want to launch a new teen idol? Buy ads on blogs by teens.) Ad agencies should be able to search site descriptions and verified traffic data to aggregate the perfect ad hoc groupings of blogs for their campaigns from among the 34 million sites out there. Noch schwammiger und genauso unglaubwürdig wie bisher. Denn bei Bannerwerbung geht es doch letztendlich darum: Wer nimmt das Banner wirklich war, wer klickt darauf und wer tritt danach auch wirklich in Kaufaktion? Media research firm PQMedia’s just-released study of blogs, podcasts and RSS pegged 2005 ad spending at $20.4 million and forecast a 145% rise this year, to $49.8 million, with growth of ads on user-generated content expected to continue at an annual rate of 106% through 2010 Wieso investiert man diese Summen nicht direkt in Blogs? Man engagiert ambitionierte Blogger, die ein Konzept erarbeiten für interessante Umsetzungen. Blogs, die im Endeffekt von dem jeweiligen Unternehmen gesponsort werden. Wieso nicht die Leidenschaft mancher zum Beruf machen? Die Umsetzung von klassischen Kampagnen ist schließlich auch akzeptiert. Das größte Risiko? Es nimmt niemand wahr, also genau wie bei Bannern. Die größte Erfolgsmöglichkeiten? Aufmerksamkeit, Dialoge und damit wertvollere Vernetzung. Messbarkeit? Jedenfalls bestimmt nicht geringer als bei Anzeigen, denn in diesem Fall kann man ja die Kunden direkt fragen, z.B. einfach per Blog. Der Veriss bei anderen Bloggern? Dürfte nach logischen Argumenten eigentlich nicht stattfinden, denn schließlich wäre das Werbung nach dem Pull-Prinzip. Wem es nicht passt, kann es ja einfach ignorieren. Doch eins muss bei Bezahl-Blogs immer im Vordergrund stehen: Transparenz. Sonst wird man ganz schnell unglaubwürdig - ist aber bei klassischer Werbung nicht anders, oder?
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Highlights:
Media research firm PQMedia’s just-released study of blogs, podcasts and RSS pegged 2005 ad spending at $20.4 million and forecast a 145% rise this year, to $49.8 million, with growth of ads on user-generated content expected to...
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